Knipsereien

01. Mai 2017

Angefangen hat alles mit der Sucherkamera à la Agfa-Klick meiner Eltern. Mit dem Ding hatte ich als Kind bzw. Teenie schon Spaß. Nur das ewige Warten, bis man die entwickelten Bilder endlich aus dem Fotogeschäft abholten konnte, war nervig. Was war das für ein monstermäßiger Fortschritt, als es die ersten 1-Stunden-Labors gab. Nur waren die Bilder natürlich erheblich teuerer …

Im Kunstunterricht in der Schule bekam ich dann die erste Spiegelreflex in die Hand. Natürlich analog. Digital gabs Mitte der 90er ja noch nicht. Dafür haben wir in der schuleigenen Dunkelkammer die Filme selbst entwickelt und Abzüge gemacht. Und spätestens ab diesem Moment war ich fasziniert und infiziert, auch wenn ich nach der Schulzeit leider nie mehr selbst entwickelt habe.

Ich habe zwar immer gern und phasenweise auch viel fotografiert, aber nie wirklich ambitioniert, habe also keine Workshops oder ähnliches besucht. Erst im vergangenen Jahr erwachte – warum auch immer – mein Ehrgeiz, und ich habe ein paar Workshops besucht. Hier sind ein paar Bilder daraus:

 

 

Mehr gibt es auf den Galerie-Seiten.

Ein (Semi-)Profi werde ich aber trotz allem nicht, und den wirren Gedanken, mit der Knipserei ein wenig Geld zu verdienen, habe ich längst abgelegt. Da gibt es zahllose tausendmal bessere Fotografen als mich, und selbst die haben es inzwischen schwer. Versuchen werde ich es aber möglicherweise doch, und zwar nicht über die üblichen Stock-Agenturen, sondern über einen Fotobuchanbieter. Mal sehen. Ich werde berichten.