Das erste Fotobuch meine Lebens – ein kleiner Erfahrungsbericht

Bisher dachte ich immer: Fotobücher – wozu? Schaut doch ohnehin keiner mehr an. Die verschwinden genauso in der Versenkung wie die Bilder auf der Festplatte oder – in analogen Zeiten – im Schukarton oder im Dia-Magazin.
Dann bin ich zufällig auf facebook über die Gutscheinaktion von Saal Digital
gestolpert. Der Gutschein hatte den – wie ich finde – stolzen Wert von 40 EUR, für den man ein Fotobuch erstellen konnte. Einzige Voraussetzung: ein Erfahrungsbericht im Netz.

Und das ist er also. Der Bericht ist somit gesponsort, aber er spiegelt dennoch meine ganz persönliche Meinung wider und ist völlig unbeeinflusst.

Die Webseite von Saal Digital ist übersichtlich gestaltet und hat mehr zu bieten als nur Fotobücher, doch ich stürzte mich nur auf diesen Menüpunkt, um zu sehen, was ich denn für die 40 EUR überhaupt bekommen würde.

Zur Veranschaulichung habe ich einige Screenshots von der Internetseite von Saal digital eingefügt.

Screenshot Startseite

Ich habe mich unter den verschiedenen Formaten, Seitenzahlen, Umschlägen und Oberflächen für ein Hardcover in 28 x 19 cm (entspricht in etwa A4 quer) mit glänzendem, wattiertem Cover und 34 Seiten mit matter Obefläche für 35,95 EUR entschieden. Zum Buchpreis kommen bei Standardversand nach Deutschland noch 3,95 EUR Versandkosten hinzu. Der Expressversand ist mit 15,95 EUR erheblich teuerer.
Der Gesamtpreis mit Porto und Verpackung lag bei mir somit bei 38,90 EUR, also fast eine Punktlandung.

Screenshot Formate

 

Gut, dachte ich, dann müssen nur noch die Bilder rein. Gedacht – getan. Die Software war schnell heruntergeladen, das Programm geöffnet, eines von vielen Layouts ausgewählt, die ersten Bilder hineingezogen – und dann ging der Ärger los. Ich verstand nicht, warum es mir dauernd das ausgewählte Layout zerschoss, Fotos auf einer ganz anderen Seite waren, als ich wollte, und plötzlich auch die Hintergrundfarbe wechselte. Nach etwa 45 Minuten war ich so angefressen, dass ich beinahe alles hingeworfen hätte.

Hätte ich das Tutorial-Video angesehen, das Saal Digital auf seinen Seiten bereitstellt, hätte ich mir den Ärger vermutlich erspart, aber leider bin ich zu ungeduldig für so etwas. Deshalb biss ich die Zähne zusammen, setzte mich wieder vor den PC und fing noch einmal langsam von vorne an. Und plötzlich ging es. Zwar nicht reibungslos, aber es gelang mir, die Fotos dort zu positionieren, wo ich sie haben wollte auch in dem Format, das ich wollte.

Screenshot Fotobuch Tutorial

Hätte ich mir ein wenig mehr Zeit genommen, um mich mit dem Programm näher zu beschäftigen, wäre das Ergebnis sicher noch besser geworden, aber insgesamt war ich eine Dreiviertelstunde später ganz zufrieden, lud die Fotos hoch, gab beim Bestellvorgang den Gutscheincode ein und schickte die Bestellung ab.

Schon zwei Tage später war es im Briefkasten: mein erstes Fotobuch. Die Verpackung war tadellos: Das Buch war wie eine Zwiebel eingewickelt und durch eine Plastikfolie, eine dünne Luftpolsterfolie und schlussendlich einen stabilen Kartonumschlag geschützt.

Es macht auf den ersten Blick und den ersten Griff einen sehr guten Eindruck. Die Wattierung des Umschlags ist dicker, als ich gedacht hatte und fühlt sich dadurch sehr hochwertig an. Die Bildqualität ist einwandfrei. (Auf dem Foto unten sehen die hellen Stellen überbelichtet aus, wasaber nur am ungünstigen Lichteinfall liegt.)

 

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Die einzelnen Seiten an sich sind überraschend dick und stabil. Anfangs dachte ich sogar, ich würde zwei Seiten auf einmal umblättern, da ich so dicke Seiten nicht erwartet hatte.
Die Bildqualität ist in meinen Augen einwandfrei, sowohl hinsichtlich der Farb- als auch der Detailwiedergabe. Kommentar meiner Kolleginnen, als ich ihnen das Buch gezeigt habe: „Das sieht ja aus wie ein professionelles Buch.“

 

Mein Fazit: Mich als Freizeitfotografin hat das Fotobuch von Saal Digital auf der ganzen Linie überzeugt und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen.